Waldwinkel
Designpraxis 3 | "Rundkurs" | Prof. Jörg Gätjens SoSe 2026 | 4. Semester
In der schnelllebigen Zeit einfach einmal völlig abschalten. Die kleinen Details um sich herum wieder wahrnehmen.“Back to the roots”, wie man heute sagen würde. Die Reduktion auf das Wichtige.Aber wie denn eigentlich “rund”? Wo findet sich die runde Form wieder? Was genau davon interessiert mich? Fragen über Fragen …
Rundungen im Mauerwerk, Fenster, Atrien – Die Architektur überzeugt mit ihren unzähligen Fassetten aus vielen verschiedenen Epochen. Erker? Auch nicht schlecht. Aber geht das auch modern? Und auch in klein? Ganz konträr, von dem, was ich aus der Heimat kenne – wo ich aufwachsen durfte: Im Sauerland.
Nach langem Überlegen ist das Ergebnis:
Ein Tiny House im Sauerland.
Aber wie denn jetzt genau?
Regionale
Gegebenheiten
Der Standort
Tierwelt
Große Fensterfront für den Weitblick und warum auf der Hinterseite des Hauses gar keine Fenster? Das hat durchaus einen Sinn: Lichtverschmutzung. Am fiktiven Standort des Tiny Houses, dem Waldrand, soll sich nicht nur der Mensch wohlfühlen, auch die Tiere sollen weiterhin ungestört bleiben.
Es sind die Details
Ob Fenster, runder Treppenaufgang, für eine später angedachte Wendeltreppe, oder der Türbogen – runde Details finden sich im gesamten Tiny House wieder.
Ganz stilisiert kann man eine Erkerform aus bestimmten Perspektiven erkennen. Was dem Haus seinen Namen verleiht, sind viele Winkel, die es erst so richtig gemütlich machen und besondern Charme verleihen.
Weiter gedacht
In der Zukunft sind weitere Details der Innenraumplanung angedacht.
Was braucht es wirklich? Stauraum und ein praktisches Design. Jede Ecke soll ausgenutzt werden und alles seinen Platz finden …
… für einen Alltag mit dem Fokus auf die wichtigen Dinge.